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Loba

Das Loba-Gebäude von außen

Vom Skiwachs-Erfinder zum Oberflächenspezialisten

Loba wurde 1922 von Dr. Max Fischer und Wilhelm Hornung als "Vereinigte Wachswarenfabriken AG" gegründet. Produziert wurden anfangs Fußbodenbeizen, Lederfette, Schuhcremes und Haushaltskerzen.

Von Dr. Fischer wurde auch das erste Skiwachs der Welt entwickelt. Unter dem klangvollen Markennamen "Holmenkol" wurde es weltbekannt und war jahrzehntelang unangefochtene Nummer Eins im Wintersport. Legendär ist die von Loba erfundene Farbcodierung der unterschiedlichen Skiwachse, mit denen die Ski je nach Schneebeschaffenheit und Wetterbedingungen präpariert werden konnten. Obwohl die Marke Holmenkol von Loba inzwischen verkauft wurde, ist die Farbklassifizierung nach wie vor Marktstandard.

Auch das weltweit erste Wärmedämm-Verbundsystem wurde von Loba entwickelt. 1959, also lange vor der Ölkrise in den 1970er-Jahren, wurde es unter dem Namen "Dryvit" vorgestellt und leistete einen bedeutenden Beitrag zur Energieeinsparung. Diese Sparte wurde später ebenfalls verkauft.

Mittlerweile fokussiert sich Loba komplett auf die Bodenoberfläche und gehört inzwischen weltweit zu den wichtigsten Spezialisten in der Veredelung und Pflege von Parkett, Linoleum, Kork und PVC. Weil die Produkte überzeugen, hat Loba inzwischen über 25 Prozent Marktanteil in Deutschland. Aber auch international wächst das Unternehmen beständig. Durch eigene Niederlassungen im Ausland ist Loba in mehr als 60 Ländern vertreten. Dennoch werden alle Produkte ausschließlich im Stammwerk in Ditzingen bei Stuttgart produziert.

Michael Fischer, der jetzige Inhaber, ist der Sohn des Firmengründers. Er leitet das Unternehmen seit 1990 und hat von Anfang an die umweltbewusste Herstellung der Produkte vorangetrieben. Schon vor Jahren wurde die Produktion von stark lösemittelhaltigen Parkettlacken eingestellt. Das Unternehmen setzt konsequent auf wasserbasierte und emissionsarme Produkte. Nicht zuletzt durch diese Ausrichtung hat Loba einen weiteren Wettbewerbsvorteil erlangt: Die selbst entwickelten wasserbasierten Zweikomponenten-Systeme zur Parkettversiegelung sind bis heute unerreichter Standard im Markt. Das neueste Produkt ist eine unsichtbare Versiegelung für Parkett und Holzböden. Die Holzböden sehen aus wie unbehandelt, sind aber so leicht zu reinigen wie lackierte Oberflächen.

Ein Nebeneffekt dieser wasserbasierten Produkte ist, dass sie zwar sehr umweltfreundlich, aber in den Lagertanks natürlich nicht mehr unbegrenzt haltbar sind. Hier kommt Speidel ins Spiel: Bei der Erweiterung der Produktionskapazitäten suchte Betriebsleiter Volker Riexinger nach hochwertigen Industrietanks, die leicht zu reinigen sind. Die vorhandenen Angebote haben ihm aber nicht so richtig zugesagt. Aus einem Bauchgefühl heraus hat er deshalb noch einmal eingehend recherchiert und landete schließlich bei Speidel. Er ließ sich ein Angebot über vier große Edelstahlbehälter machen und entschied sich schließlich auch für Speidel.

Nach eigenen Worten hat er diese Entscheidung bisher keinen Tag bereut. „Wir haben bisher nur Vorteile erlebt.“ sagt er dazu. Ein schnelles Angebot, fachmännischer Aufbau und kompetenter Service, so hat Riexinger die Zusammenarbeit bisher erlebt.

Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt für Riexinger. Die ersten vier großen Tanks hatten sich schon nach vier Jahren amortisiert. Die Kapazität wurde mittlerweile um weitere 13 Speidel-Tanks aufgestockt. Demnächst werden auch noch einige Mischbehälter dazukommen. Das Bauchgefühl von Herrn Riexinger ist offensichtlich immer noch gut.

www.loba.de

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