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Erlebnisdestillerie Lantenhammer

Speidel-Tanks im Hof der Destillerie

Die modernste Destillerie Europas

Lantenhammer wurde 1928 als Enzian­brennerei gegründet. Inzwischen wird das Unternehmen in dritter Generation geführt. Das Stammhaus am alten Standort in Schliersee ist längst zu klein geworden. Aber in Hausham wurde dann 2010 das neue, große Firmengrundstück erworben.

Neben dem jetzigen Verwaltungs­­ge­bäude wurde 2014 die neue Erlebnisdestillerie gebaut. Das Besucherzentrum mit Destillationsanlage, Edelgutlager und großem Verkaufsraum ist die modernste Brennerei Europas. Eine Besonderheit sind die großen Steingutbehälter, in denen die Destillate zwei Jahre gelagert werden. Solche Behälter werden seit 40 Jahren nicht mehr hergestellt. Entsprechend wertvoll ist das, was im Lagerraum von Lantenhammer steht.

»Beste Verarbeitung und kein unnötiger Schnickschnack, so mag ich das.«

Destillateurmeister Tobias Maier ist ein Eigengewächs des Unternehmens. Als er seine Lehre in der Brennerei begann, war er der vierte Mitarbeiter. Inzwischen arbeiten 80 Personen für Lantenhammer und Maier kann mit Fug und Recht behaupten, das Unter­nehmen maßgeblich mit vorangebracht zu haben.

Das Arbeitsklima ist sichtlich gut. Man duzt sich hier und geht locker miteinander um. Da wird auch mal der Chef hochgenommen. Meistens trifft man sich auch am Wochenende auf einen Kaffee im Betrieb. Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Lockerheit keine Show ist.

Aber nicht nur den Mitarbeitern, sondern auch den Kunden gefällt es hier. Obwohl die Kunden so unterschiedlich sind wie die Geschmäcker, eint alle das Interesse an besonderen Sprituosen. Man spürt Maiers Anspruch, die Feinheiten bei der Herstellung guter Brände an die interessierten Besucher der Destillerie weiterzugeben. Das zeigt Wirkung: Wer einmal einen Lantenhammer-Brand hier probiert hat, lässt Discounter-Spirituosen künftig meistens im Regal. Entscheidend ist für Tobias Maier die Wertschätzung, die den Bränden entgegengebracht wird. Es ist ihm wichtig, dass dem Besucher die Produkte auch tatsächlich schmecken und sie nicht nur gekauft werden um anderen damit zu imponieren. Obwohl man das sehr gut könnte, denn Lantenhammer-Produkte waren schon bei vielen renommierten Wettbewerben erfolgreich.

Lantenhammer gehörte mit zu den ersten, die in Deutschland Whisky gebrannt haben. Das war 1999, also noch vor dem großen Hype. Durch die beim Whisky erforderliche Lagerung hatte die Brennerei dann einige Jahre Vorsprung gegenüber der Konkurrenz und hat diesen auch in puncto Geschmack beibehalten: 2014 wurde der Slyrs als bester europäischer Whisky ausgezeichnet. Das hat weder den Schotten noch den deutschen Mitbewerbern geschmeckt, sorgte aber natürlich für internationale Aufmerksamkeit.

Das neueste Produkt ist ein Rum namens »Rumult«. Er ist komplett aus Zuckerrohrsaft hergestellt, so wie es in Mauritius und Martinique üblich ist, anstatt aus (weit preisgünstigerer) Melasse. Auch hier war die erste Charge in einem halben Tag ausverkauft.

Als 2007 neue, größere Gärbehälter angeschafft werden sollten, fiel die Wahl nach einem längeren Entscheidungsprozess auf Speidel. Warum? Tobias Maier sagt ganz offen, dass es nicht nur am guten Preis-Leistungs-Verhältnis lag, sondern auch zum Teil Bauchgefühl war.

Er schiebt aber gleich hinterher, dass er die Entscheidung nie bereut hat. »Speidel lässt sich auf seine Kunden ein.« meint er. Auch die Beratung sei gut und die Qualität ja sowieso hervorragend. Deshalb hat Maier, als die Gärtankkapazität vor fünf Jahren verdoppelt werden musste, die Anlage in der gleichen Konfiguration noch einmal gekauft. »Beste Verarbeitung und kein unnötiger Schnickschnack, so mag ich das.«

Wenn Lantenhammer weiterhin so erfolgreich ist, wird die nächste Erweiterung wohl nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Und wer da dann die erste Anlauf­station sein wird, ist für Tobias Maier keine Frage.

www.lantenhammer.de

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